Über 110 Energieschauplätze öffneten heute ihre Tore für die Steirerinnen und Steirer

Zweiter „Langer Tag der Energie“ machte erneuerbare Energie hautnah erlebbar

Graz (22. Juni 2024).- Was haben das höchstgelegene Sonnenkraftwerk am Dach der Steiermark, spektakuläre Murkraftwerke oder auch beeindruckende Industriebetriebe, die sich selbst mit Energie versorgen, gemeinsam? Sie alle nehmen eine wichtige Rolle am Weg zur Energieunabhängigkeit der Steiermark ein und haben heute (22.6.2024) bereits zum zweiten Mal auf Initiative der Umweltlandesrätin Ursula Lackner ihre Tore für interessierte Steierinnen und Steirer geöffnet.

Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und die damit verbundene Energiewende ist alternativlos, um eine sichere und leistbare Energieversorgung in Zukunft zu gewährleisten. Am Weg zur Klimaneutralität müssen in der Steiermark bereits in sechs Jahren 100 Prozent des Strombedarfs (bilanziell) aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, bis 2050 muss der gesamte Energiebedarf klimaneutral bereitgestellt werden. Von innovativen Eisspeichern über die unzähligen Erzeugungsanlagen erneuerbarer Energie bis hin zu Forschungszentren ist die Steiermark auf einem guten Weg. Denn laut dem aktuellen Energiebericht war die Produktion erneuerbarer Energie noch nie so hoch.

Ein wesentlicher Baustein für den Erfolg der Energiewende ist der Rückhalt der Steirerinnen und Steirer. Dafür müssen sie einerseits direkt von diesem Ausbau profitieren, andererseits ist aber auch die Zugänglichkeit ein zentraler Aspekt. Deswegen hat Landesrätin Ursula Lackner den „Langen Tag der Energie“ ins Leben gerufen, der heute (22.6.2024) bereits zum zweiten Mal über die Bühne ging. „Im Normallfall passiert die Energieerzeugung im Verborgenen. Heute war das anders: Denn Energieerzeugungs- und Speicherungsanlagen sind hochspannende technische Anlagen, die begeistern können. Deswegen haben wir den Langen Tag der Energie ins Leben gerufen, um sie für möglichst viele Steirerinnen und Steirer zugänglich und greifbar zu machen“, so Lackner.

Das bisher in Österreich einzigartige Angebot wurde von unzähligen Partnerinnen und Partnern – über das ganze Bundesland hinweg – mitgetragen. Von Bad Mitterndorf bis Mureck, von Mürzzuschlag bis Deutschlandsberg gab es mit Führungen, Bootsfahrten, Vorträgen, Wanderungen und vielem mehr ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. 

„Ich danke allen Partnerinnen und Partnern für ihr Mitwirken und allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse an der Energiewende“, so Lackner abschließend. 

Während des „Langen Tags der Energie“ tat es Landesrätin Ursula Lackner tausenden interessierten Steirerinnen und Steirern gleich und besuchte Schauplätze der steirischen Energiewirtschaft, zum Beispiel das Solarspeicherprojekt Helios der Energie Graz.
© Land Steiermark/Christoph Purgstaller;

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) arf.at